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Torsten Schumacher

Inhalte im CT®

Körperlich betonte Spiele: Die Teilnehmer lernen aggressive Anteile und körperliche Reaktionen bewusst wahrzunehmen. Gewalt fasziniert und macht auch Spaß; sie muss aber durch akzeptierte Formen und Regeln kultiviert werden.

Rollenspiele: Sie dienen der Erkennung der eigenen Befindlichkeit und Konfliktsituationen und der Wahrnehmung eigener Täter- bzw. Opferdispositionen. Zudem wird die Palette an Verhaltens- und Reaktionsweisen erweitert, trainiert und auf ihre Effizienz hin untersucht.

Interaktionspädagogische Übungen: Die Eigen- und Fremdwahrnehmung wird gefördert. Nonverbale und verbale Kommunikationsmuster werden überprüft. Subjektive Wahrheiten – häufige Ursache für Gewalthandlungen – können bearbeitet werden.

Visualisierungstechniken: Visualisierungen machen Erfahrungen, Meinungen, Verhaltensmuster sichtbar. Eine Sensibilisierung für das Thema Gewalt ist oftmals erst durch die Methode der Visualisierung möglich.

Deeskalation – sinnvolles Verhalten in schwierigen Situationen: Effizientes und sinnvolles Verhalten kann erprobt und eingeübt werden. Durch aktive Kommunikation kann das Opfer die zugeschriebene Rolle verlassen oder muss diese erst gar nicht annehmen. Auch das Aushalten der Provokation und die Erhöhung er Frustrationstoleranz kann somit trainiert werden.

Konfrontative Feedback-Runden: Täter werden mit ihren inakzeptablen Verhaltensweisen konfrontiert. Sie müssen sich inhaltlich mit diesen auseinandersetzen, begleitet von kritischen Kommentierungen der Gruppe.

Entwicklung von Opferperspektiven: Täter müssen sich mit der Befindlichkeit von Opfern auseinandersetzen. Dies geschieht durch Rollentausch, Opferbriefe, Opferfilme und durch Berichte von Unfallärzten.

Entspannungs- und Vertrauensübungen: Die Verbesserung der individuellen Körperwahrnehmung durch Entspannung und positive Erfahrungen mit der Gruppe ändern die Atmosphäre und führen zu einer besseren individuellen Befindlichkeit.

Reiner Gall, 2011

 

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