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Torsten Schumacher

Qualitätsstandards

Das Anti-Aggressivitäts-Training® (AAT®) und das Coolnesstraining® (CT®) sind Trainingsprogramme, die beim Marken- und Patentamt in München geschützt sind.

  • Das Trainingsprogramm wendet sich an Menschen, die körperliche und/oder seelische Gewalt ausüben. Voraussetzung ist, dass die Teilnehmer dem Trainingsprogramm inhaltlich und sprachlich folgen können.
  • Für Personen mit Suizidgefährdung, aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie, primär Alkohol- und Drogenabhängige sowie für Mitglieder der organisierten Kriminalität ist das Programm nicht geeignet.
  • Der zeitliche Rahmen ist so zu gestalten, dass durch den Beziehungsaufbau ein konstruktives Arbeitsbündnis zwischen Teilnehmer und Trainer geschlossen wird, sowie eine angemessene individuelle Betreuungsintensität gewährleistet wird.
  • Die empfohlene Trainingsdauer liegt bei 4 bis 6 Monaten. Pro TeilnehmerIn sind mindestens 12 Stunden einzukalkulieren (AAT®). Die Trainingsdauer kann durch Wochenendsitzungen verkürzt werden, sollte aber 4 Monate nicht unterschreiten.
  • Die Gruppenleitung besteht aus zwei Personen mit abgeschlossenem Hochschulstudium in den Bereichen Sozialarbeitswissenschaft, Erziehungswissenschaften, Soziologie, Psychologie oder Kriminologie. Eine Person der Gruppenleitung muss über eine qualifizierte Zusatzausbildung zur/ zum AAT/CT®-TrainerIn, inklusive der Selbsterfahrung auf dem „heißen Stuhl“, verfügen.
  • Sekundäre Behandlungsmotivationen wie richterlicher Druck, drohender Schulverweis, drohender Widerruf oder anstehende Gerichtstermine werden zum Einstieg akzeptiert, sollen aber nach den ersten vier Sitzungen einer primären Motivation weichen.
  • AAT/CT® sind Programme, die Berührungen vermeiden. Körperkontakte dienen maßgeblich der empathischen Kontaktaufnahme zur Vertrauensbildung, Beziehungsarbeit und emotionalen Zuwendung. Im Rahmen der Täterbehandlung können Berührungen bzw. Körperkontakte in Rollenspielen zur systematischen Desensibilisierung, der Aufmerksamkeitsherstellung, der Darstellung der Opferperspektive, eines einfühlsamen Nähe- oder eines gezielten Deeskalationstrainings sinnvoll und notwendig sein.
  • Dem AAT/CT® liegt ein optimistisches Menschenbild zugrunde. Die Gruppenleiter akzeptieren den Teilnehmer als Person, lehnen aber gleichzeitig seine Gewaltbereitschaft massiv ab (ISS/IKD, September 2007).

Erst die Beachtung dieser Standards gewährleistet eine seriöse Praxis.

 

Torsten Schumacher 2016 | Iltisstr. 56 | 50825 Köln | Tel: 0160 840 79 15 | Mail: info@torsten-schumacher.com